Geschichte / Geschichte

Lassen wir bei der Vergangenheitsbewältigung die “Germanenhunde” und die Zeit des Mittelalters außen vor. Darüber wird in allen Büchern und Abhandlungen so viel geschrieben, gemutmaßt und kommentiert, daß es sich erübrigt. Es gehört auch nicht unmittelbar zum Thema.

Die vor 1948 liegenden Jahre sollten jedoch anhand vorliegender Archivalien noch einmal aufgearbeitet werden. Wenn man alle Artikel über die “ersten Jahre” und die vorhandenen Hovawartbücher auf eben die selben Abschnitte noch einmal durchliest und vergleicht kommt man zu dem Schluß, daß einige Zahlenangaben und Fakten korrekturbedürftig sind.

Übereinstimmung herrscht zumeist bezüglich des “Sachsenspiegels” und Dürers “Ritter, Tod und Teufel” einschließlich der damit zusammenhängenden Thematik. Etwas unscharf und zum Teil abweichend voneinander werden die Daten und die Anmerkungen dazu, sobald K. F. Koenig ins Spiel kommt.

Dabei erhebt sich natürlich die Frage, wieso dieses mystische Halbdunkel über den ersten Jahren der Hovawartwerdung liegt, wenn doch K. F. Koenig bis zu seinem Tod 1975 reichlich Zeit gehabt hat, über seinen Werdegang und die Bemühungen um die Hovawartzucht dezidiert zu berichten.

Aus den von meinem Vorgänger im Amt, Herrn Arno Bischoff, zusammengetragenen Unterlagen geht hervor, daß Koenig am 01.01.1896 in Sankt Johann / Saar (jetzt Saarbrücken) als Sohn von August Koenig und der Wilhelmine Klein geboren wurde. Im Sterberegister des Standesamtes Rotenburg/Wümme wird unter Hinweis auf das Familienbuch des Verstorbenen der Tod des Kurt Friedrich Karl Koenig bestätigt. Die ersten Jahre geht Koenig im “Luxemburgischen” zur Schule und verbringt die weitere Schulzeit in Schweizer Internaten. 1914 wird er Soldat, im Laufe des Krieges verwundet und kommt ins Lazarett nach Thale/Harz. Dort lernt er seine Frau kennen, heiratet 1920 und wohnt ab dann in Thale, Freiheit Nr. 5.

Ab 1920 lassen wir uns über Königs kynologische Aktivitäten aufklären durch das Protokolbuch des SV OG Thale/Harz. bin 16. Dezember 1920 hat der Apotheker Haspe aus Thale Schäferhundfreunde eingeladen zum Zwecke der Vereinsgründung einer Ortsgruppe Thale des Vereins für deutsche Schäferhunde.

Anwesend: 1 Freifrau, 17 Herren, darunter Kurt F. König.

Mitgliederversammlung vom 08. Februar 1921:
Hierauf teilte Herr Hasper (1.Frühling.) mit, daß Herr König uns plötzlich verlassen habe, weil derselbe in Rathenow voraussichtlich Stellung gefunden hat.

Mitgliederversammlung vom 05. April 1921:

Hierauf schritt man zur Vorstandswahl, nachdem der Vorstand seine Ämter zur Verfügung gestellt hatte. Es wurden durch Zuruf einstimmig gewählt:

4. Herr König als Dressurwart und 1. Beisitzer.

Niederschrift der Versammlung vom 07. Juni 1921:

Hierauf erlärte der Dressurwart Herr König die jetzigen Richtlinien bei Schäferhund-Ausstellungen und machte die Anwesenden an Hand dreier anwesender Hunde mit den Fachausdrücken bekannt.

Außerordentliche Mitgliederversammlung auf dem “Rübchen” am 24. August 1921:

Ausgetreten aus der OG ist Herr König. Was ihn dazu veranlaßte, konnte nicht festgestellt werden.

Niederschrift der ordentlichen Versammlung am 7. Februar 1922 im “Thaler Hof”:

Herr König ist wieder in die OG eingetreten.

Hierauf wurde die Wahl eines Zucht- und Dressurwartes vorgenommen, als welcher Herr König vorgeschlagen und gewählt wurde.

Herr König nahm die Wahl wieder an und erläuterte im Anschluß hieran die neusten Bestimmungen des Hauptvereins, speziell Vorschriften die Körung.

Thale, den 7.3.1922

Nachdem sich der 1. Vorsitzende entschuldigt hatte, eröffnete der 2. Vorsitzende Herr König die Versammlung und begrüßte die Erschienenen.

Niederschrift der Versammlung am 4. April 1922 im “Thaler Hof”:

Hierauf verlaß der Schrifwart die Niederschrift der letzten Versammlung, wozu Herr König die Fassung der Niederschrift bez. seiner Neuaufnahme bemängelte. Mit 9 zu 4 Stimmen wurde beschlossen, dieselbe dahin abzuändern in, ist wieder in die OG eingetreten.

Zu Punkt 6 Verschiedenes hielt Herr König einen Vortrag über die Aufzucht der Welpen.

Außerordentliche Mitgliederversammlung im “Reichskanzler” Thale, den 20.6.1922:

Zu 3: Hierauf hielt Herr König einen interessanten Vortrag über Zucht und Bewertung der deutschen Schäferhunde.
Niederschrift der ordentl. Mitgliederversammlung am 11. Juli 1922 im “Thale Hof”:

Herr König übernimmt es, Herrn v. Stephanitz wegen Einrichtung eines ” Briefkastens ” in der Zeitung im Namen der OG zu schreiben.
Außerordentliche Mitgliederversammlung im “Reichskanzler” Thale, den 11. Oktober. 1922:

Zu 7: 1.) Antrag König: Die Polizeibeamten in der hiesigen Ortsgruppe mitarbeiten zu lassen wurde andenommen.
Monatsversammlung im “Reichskanzler” Thale, den 7. November 1922:

Zu 6: Wurde Herr Pieper einstimmig aufgenommen, desgleichen der Herr Busch.

Zu 9: Nachdem der 1. Vorsitzende sämtliche Beteiligten für die Mitarbeit bei der Veranstaltung seinen Dank aussprach, ergriff Herr König das Wort und erstattete eingehenden Bericht über die Zuchtprüfung.

Herr König bedauerte, daß die Jugendveranlagungsprüfung entfallen mußte.
Generalversammlung im “Reichskanzler” Thale, den 2. Januar 1923:

Zu 7: Der gesamte Vorstand stellte seine Ämter zur Verfügung.

Der gesamte Vorstand wurde, da Gegenvorschläge nicht erhoben wurden, durch Zuruf wiedergewählt und zwar:

Herr Stahl als 1. Vorsitzender

Herr König als Zucht- und Dressurwart

Zu 8: Hielt Herr König eine kurzen Vortrag über die im Jahre 1923 zu leistende Arbeit, Die Dressurtage sollen wieder jeden Sonntag stattfinden und zwar wollen Herr König und Herr Krause sich jeden Sonntag abwechseln.

Zu 9: Herr König stellt das Körbuch der OG Mitgliedern zur Einsicht zur Verfügung.

5.) Desgleichen das Buch “Der deutsche Schäferhund in Wort und Bild” von Rittmeister v. Stephanitz.

6.) Zu der nächsten Versammlung will Herr König eine Vortrag halten über die Beurteilung des deutschen

Schäferhundes.
Monatsversammlung Thale, den 4. April 1923:

Zu 6: 3. Antrag. – Dem Landesverband soll der hiesige Zucht- und Dressurwart Kurt König als Richteranwärter für Zuchtprüfungen und Zuchtschauen vorgeschlagen werden.
Monatsversammlung Thale, den 7. August 1923:

Zu 5: Als Richter für die Jugendveranlagungsprüfung ist Herr König vorgesehen.
Generalversammlung im “Reichskanzler” Thale, den 8. Januar 1924:

Bevor zur Tagesordnung übergegangen wurde, hielt Herr König einen Vortrag über Neugründung eines hiesigen Schutzhund-Vereins. Es entspannen sich mehrere Debatten und man stellte den Antrag die Angelegenheit mit auf die Tagesordnung zu setzen. Der Antrag wurde mit Mehrheit abgelehnt.

(Mitgliederzahl am 1.1.1924: 37)

Nun ging man zur Tagesordnung über

Zu 4: Erstattete Herr König Bericht:

Zu 6: Überreichte Herr König schriftlichen Bericht des Zeugwarts.

Zu 8: Nachdem die Wahl des Vorstandes abgelaufen war, wurde zur Neuwahl geschritten.

Es wurden gewählt:

Herr Chr. Krause als 1. Vorsitzender mit 11 Stimmen

Herr König als Zuchtwart einstimmig

Herr König als Abrichtungsleiter einstimmig
Außerordentliche Mitgliederversammlung ium “Reichskanzler” Thale, den 19.1.1924:

Zu 2: Haben sich abgemeldet: Herr König, Hotopp, Hellmund und Becker

Zu 4: Es sollen vorläufig erst mal mit dem Vorsitzenden des L.V. Fühlung genommen werden, wie der sich zu der Neugründung des hiesigen Schutzhundevereins stellt.
Das Protokollbuch des SV OG Thale ist im vorliegenden Bericht nur abschnitts- und auszugsweise wiedergegeben. Der Hovawart wird nie erwähnt.
Als Anlaß für die Vereinsgründung wird vielfach noch die idealistisch verbrämte Ansicht vertreten, daß sich Freunde des Landhaar- Schäferhundes zusammengefunden haben aus Protest gegen den Beschluß des SV “lang- und landstockhaarige Hunde im Rassestandard als unerwünscht zu führen”.

Dagegen spricht, daß dieser Beschluß in den Protokollen des SV OG Thale nicht einmal als Mitgliederinformation angesprochen wird und daß unter den “Anfangshunden” nur eine langhaarige Schäferhündin erwähnt wird, die übrigens auch im Zuchtbuch des SV eingetragen ist. Andere werden als Neufundländer, Bernhardiner, rauhaarige Hündin oder gar nicht klassifiziert.
Warum macht sich König unmittelbar nach seiner Wiederwahl mit einem eigenen Zuchtverein “selbstständig”?
Das Wahlergebnis zeigt, daß er im SV festgelegt ist als Zuchtwart und Abrichtungsleiter. In seinem neuen Verein kann er 1. Vorsitzender sein.

In einem Zuchtverein für eine “neu zu rekonstruierende” Rasse bestimmt er dann nicht nur die Vereinspolitik, sondern vor allem auch das Zuchtgeschehen.
Die Inflation ist beendet. Es gibt ab Januar 1924 eine stabile Währung, sein “Geschäftssinn” erwacht.
(Im Protokoll vom 4. September 1923 ist festgehalten:

Startgeld Zuchtprüfung 50 Millionen

Startgeld Jugendprüfung 30 Millionen.

bin 8. Januar 1924 wird der Beitrag im SV OG Thale neu festgesetzt:

Die Beiträge werden pro Monat auf 25 Goldpfennig festgesetzt, das Eintrittsgeld auf 1 Goldmark.)
Zurück zum Januar 1924:

Mit insgesamt 13 Mitgliedern wird der “Hovawart-Verein für deutsche Schäferhunde in Thale/Harz gegründet. Die Satzung wird am 5. Juli 1924 erreicht und der Verein am 23. August 1924 vom zuständigen Amtsgericht unter Nr. 209 im Vereinsregister eingetragen. 1. Vorsitzender: Zoologe Curt König in Thale/Harz.
Curt König’s Verdienst um die Hovawartzucht ist es, die Mitglieder des neuen Vereins vom Hovawart zu überzeugen und so dafür zu begeistern, daß sie sich der “Rekonstruktion des altgermanischen Urhundes” annehmen.

Geholfen hat dabei sicher das Buch des Rittmeister v. Stephanitz: “Der deutsche Schäferhund in Wort und Bild”. Hier wird über mehrere Seiten hinweg lobend über den Hovawart als Vorläufer des Schäferhundes berichtet. Bilder und die beigefügte Ahnentafel vervollständigen die Vorstellung vom Zuchtziel.

Der Erfolg dieser Bemühungen bleibt nicht aus: 17 Würfe im Jahr 1924!
Eintragungen in das “Zuchtbuch des HVS” beginnen am 7.3.1924, allerdings nicht mit den Würfen ab 1924, sondern mit Eintragungen von Würfen und Einzelhunden aus den Jahren davor, zurückgehend bis 1915. Darunter sind Hunde, die bereits im Körbuch für Deutsche Schäferhunde eingetragen sind. Diese Auflistungen sollten also nur als Bestandsaufnahme der ersten Mitstreiter verstanden werden.
Die Nr. 1 im Zuchtbuch ist ein Wurf von König, Datum 3.4.1922 (Hunolf, Helm, Hummel, Simulatoren) und wird deshalb als Beginn der Hovawartzucht angesehen.

Von geplanten Paarungen in Richtung Hovawart kann aber erst ab Vereinsgründung im Januar 1924 ausgegangen werden. Mit einigen Unterbrechungen zeichnet König bis zum 10.7.1925 für Wurfabnahmen und ein Jahr später am 9.7.1926 noch einmal.
König ist zwischen den Daten und nach der angesprochenen Hauptversammlung “auf Reisen”. Er meldet am 20.4.1927 aus Oberpinzgau/Salzburg einen Wurf vom 2.3.1927 ein, der auch mit H beginnt: (Howart, Husdan, Herold, Heide, Heimchen).
Während der Abwesenheit König’s wird der Verein von A. Busch geführt. bin 1. März 1928 bescheinigt das Amtsgericht : Curt F König ist ausgeschieden. Der Hüttenarbeiter Alwin Busch aus Thale ist als Vorstand bestellt.
Der Name des Vereins wird geändert in “Reichsverband der Schutzhund-Leistungszüchter e.V. (Kennwort: HovawartRSL)". Eingetragen beim Amtsgericht am 26. Juni 1931. König, der in den Harz zurückgekehrt ist, wohnt seit 1930 in Treseburg, wo er eine “Zootechnische Station” errichtet.
Der 20. 3. 1932 wird als Meilenstein in der Geschichte der Hovawartzucht angesehen. Im Zwinger von Alwin Busch wirft Cenzi Brüser, die Hündin der Geflügelmeisterin Martha Meyer aus Soltau b. Hannover, 5 Rüden und 1 Hündin. Die Nr. 230/32 wird dem schwarzmarkenfarbenen Rüden Castor zugeteilt. Castor Meyer-Busch entwickelt sich zum Vorzeigeexemplar der Hovawartzucht. Mit ihm erfolgt in 32 Deckakten die systematische Durchzüchtung der Rasse.
Dafür maßgeblich verantwortlich ist jetzt C. F. König, der über die politische Linie wieder Einfluß auf die Hovawartbewegung nimmt. Als Reichszuchtwart meldet er am 21.3.1933 einen dritten Wurf an. Die Namen beginnen wiederum mit H: (Husdan, Howart, Hagen, Heimdal, Heimgard, Simulatoren, Hera, Helga).
Diese dreimalige H-Benennung aufeinanderfolgender Würfe ist auch in den 20er und 30er Jahren gegen jede Norm.
1937 anläßlich der “Grünen Woche des Reichsnährstandes” in Berlin erfolgt die Anerkennung des Hovawart als eigenständige Rasse.
Die Neuorganisation der Hundevereine durch die Nationalsozialisten führt zunächst zum “Reichsverband für das Deutsche Hundewesen”, später zur “Reichsfachgruppe” und dann zum “Reichsverband für Hundewesen” (RH), welcher der NSDAP (SA) zugeteilt wird. Bei Kriegsbeginn August 1939 übernimmt das Oberkommando des Heeres die Dienstaufsicht.

im November 1939 wird durch Verfügung des Reichsführers SS der “Reichsverband für Hundewesen” (RH) der SS unterstellt.
C.F.König ist im RH “Der Reichsobmann für Hovawart – Zucht und Aufartung”. Der Hovawart als “Germanenhund” entspricht dem damaligen Zeitgeist und König beweist seinen Geschäftssinn weiterhin, indem er auch andere für sich züchten läßt. In Anbetracht seiner Stellung ist zu verstehen, daß die betroffenen Züchter nichts gegen seine Eigenmächtigkeiten unternehmen.
Das Kriegsende erleben nur noch wenig Hovawarte. Das Ende des Vereins wird amtlich festgestellt auf Antrag des Landrats des Kreises Quedlinburg. Eingetragen am 10. Juni 1947.
Die wichtigsten Mitglieder in einem Zuchtverband sind die Besitzer der Hündinnen, die alle Voraussetzungen für die Zucht auf einer Körung nachgewiesen haben.
Der RASSEZUCHTVEREIN FÜR HOVAWART-HUN-DE e.V. erinnert sich dankbar der Züchter der ersten Stunden, die König’s Idee in die Tat umgesetzt haben:

Busch, Plissee Norderstedt, Zwies, Rogasch, Brüser, Baum, Schäfer, Becker / Th., Beule, Quast, Pohl, Friedrich König, Hotopp, Jürgens, Sturm, Geiser, Stockmann, Vondram.

Auch Johann Adam Becker, der mit seiner “Cenzi Veckenstedt” im Polizeidienst die Qualitäten des Hovawart unter Beweis stellt, ist einer jener Pioniere.

Ohne diese Idealisten und Praktiker wäre der Hovawart nicht entstanden.
Hier stellt sich auch die Frage. Wo hätte König wieder einsteigen können als “Reichszuchtwart”, wenn Busch und die Erstzüchter den Glauben an den Hovawart verloren hätten und wieder zur Schäferhundzucht zurückgekehrt wären?
1927 gründet J. A .Becker als Mitglied des Stammvereins die erste regionale Untergruppe des “Hovawart- Verein für Deutsche Schutzhunde e. V ". Die aus dieser Keimzelle sich entwickelnde Landesgruppe Hessen tritt 1955 dem RZVH bei.
Diese Landesgruppe und durch die Fusion auch der RZVH könnten deshalb berechtigterweise den Anspruch erheben Traditionsträger des 1924 in Thale a / H. gegründeten Vereins gleichen Namens zu sein und folglich dem Vereinsnamen die Jahreszahl 1924 anfügen.
Der “Hovawart-Verein für Deutsche Schutzhunde e.V.” Sitz Hamburg erhebt Anspruch darauf, Traditionsträger von 1922 gegründeten Vereins gleichen Namens in Thale a/H. zu sein.
Es ist sicher ein Novum, Traditionsträger eines Vereins zu sein, der zur angegebenen Zeit nicht existierte.
Im Zuge der Vereinigungsbestrebungen 1954 war dies bereits ein Punkt, der bewiesen werden sollte. Der Verein hätte es richtig aus erster Hand von seinem Ehrenmitglied König erfahren können. Warum hat C.F.K. auch hierzu geschwiegen?
Die "Hovawart-Zuchtgemeinschaft Deutschland e.V." (SPH), gegründet 1988 als Nachfolger des IHV: “lnternationaler Hovawartzucht-Verband” von 1959 (Mitglied der Union Canine Internationale Brüssel) übernimmt im Logo ebenfalls noch die Jahreszahl 1922.
Es ist erstaunlich, wie leichtfertig mit dieser nicht bewiesenen Jahreszahl umgegangen und unter welchen Voraussetzungen auch noch “verliehen” wird.
Der Anfang: 1920 ? ... 1922 ? kann nur so beantwortet werden:
Beginn der Zeitrechnung Hovawart ist das Jahr 1924
Helmut Rosche

(Archivar des RZV für Hovawart-Hunde e.V.)

Hovawart – eine seltsame , abwegig klingender Name für eine Hunderasse. aber, es ist Altdeutsch Name, wie Sie auf den folgenden Zeilen über den Ursprung der hovawarts lesen.

Hovawart als Rasse gehalten wird und im Zuchtbuch eingetragen seit 1922. Aber trotz seiner Herkunft sichert dem Mittelalter, und deshalb ist es ein Hund-Rennen von einem alten Ursprung, von dem auch andere Rassen kommen, es wird immer noch als seltene Rasse porträtiert.

Das “hovewart” genannt wird und genau von Eike von Repkow bereits beschrieben als 1230 im “Sachsenspiegel” ich. e. im sächsischen Gesetz. Eike von Repkow war wie ein Baby nach einem Lausitzer – Serbische Verlust der elterlichen Burg von einem verletzten Hovawart zog in der benachbarten Burg und damit gerettet.

Art der Haushund, die sich deutlich von anderen Hunderassen unterschieden, wird in verschiedenen Handschriften des 13. Jahrhunderts bekannt als “hovewart” oder “hofvart. Das bedeutet in der alten deutschen Vormund oder Vormund der Werften (Hof - Hof, warten – to guard), ein Hund, Haus und Hof zu schützen anvertraut wurde. Hovewart wird im Spiegel der Schwaben erwähnt, die auf dem sächsischen ein beruhte. Es wurde angeblich in Augsburg geschrieben über 1275/80. Dieser Code ist in vielen Varianten weit verbreitet. Nach einer alten, aber sehr gute Ausgabe von Wilhelm Wackernagel “Landesrecht des Spiegels von Schwaben die ältesten Formen von Zürich und Frauenfeld 1840” nach Absatz 278 erforderlich war, die folgende:
Für Diebstahl oder Tötung eines Anerkennung oder Tracer Hund sechs Schilling muss zusätzlich zum gleichwertigen Ausgleich gezahlt werden, für Schakal, Windhund, Hündin und hovewart drei Schilling neben gleichwertigen Ausgleich.
Diese Bestimmungen zeigen, dass die Zucht von Hunden zu diesem Zeitpunkt war gut verteilt und gerichtet, denn sonst wäre es kaum möglich sein, zu erstatten.

aber, es gibt auch andere mittelalterliche Werke, die hovewart mehr als eine grobe Bauer Hund zeigen. In dem berühmten Buch des 15. Jahrhunderts von Heindrich Mynsinger “Auf Falken, Pferde und Hunde” in Teil vier “Auf Hunde” auch hovewart erwähnt, die dazu dient, Kriminelle zu verfolgen.
In mittelalterlichen Schriften wird Hovawart beschrieben überall als ein mächtiges, stark und groß Vormund Bauer Hund. Es war nicht so selten, obwohl, wie in früheren feudalen Zeiten Windhunde und Jagdhunde wurden bevorzugt, aber sein Wert war das Haus in Schutz, Hof, Eigentum und auch Menschen.
Zu diesen Referenzen auf Hovawart in mittelalterlichen Skripte Anzug gut einer biblischen Darstellung des Hundes in der bekannten Zeichnung von Albrecht Dürer “Ritter, Tod und Teufel” von 1513 und seine sehr genaue Beschreibungen er verlassen hat, über dieses mittlere, langhaarigen begleitenden Hund mit hängenden Ohren.

Erste Züchter von hovawarts bedient sich nur durch diesen Hund als Modell für die Wiederherstellung der Hovawart. Deutsch Freunde von Hunden gelungen, einen starken wiederherstellen, alte deutsche Rasse, von allen wahren Hundeliebhaber bewundert.

Es ist sehr bemerkenswert, dass auch heute noch in fast allen Ländern und vor allem in den Bergregionen (Griechenland, Australien, Südamerika, die Alpen, Dalmatien …), wir können ähnliche Typen wie Hovawart finden. Einige können mit der Ansicht überein, dass diese Arten zu den Grundformen der Hunde gehören, wie andere wichtige Formen des E. G. spitzes, Windhunde und kleiner Hund Formen. (Gemäß R. Halftern).

Viele Züchter und Vertreter anderer Hunderassen haben keine Ahnung, wie ihre Rassen erstellt wurden und die anderen Rassen gekreuzt wurden, so dass ihre Rasse schließlich seine heutige Form bekommt. Für hovawarts ist es auch wahr,.

Curt F. König (von Treseburg in der Nähe von Harz), wahrscheinlich die Idee und das Konzept der Zucht hovawarts von wem kam und wer als Züchter von hovawarts gesehen und immer wieder betont, dass, keine Beweise hinterlassen, die er Hovawart von heute zu züchten züchtet verwendet. Deswegen, die Frage, ob Curt F. König war der eigentliche Züchter hovawarts noch in Frage gestellt wird. Aber wir müssen erkennen, dass König und sein Vater bereits in Angriff genommen Eltern’ Haus die Frage der Zucht von, wie er es nannte, die alten deutschen oder mittelalterlichen Hund, eine Art eine frühe Form von Haushund. In Korrespondenz und in Publikationen in Illustrierten der Zeit veröffentlichte König argumentiert, dass seit seinen zehn Jahren, die er und sein Vater hatte ein solches Konzept vorbereitet. Als er die Gründung der ersten Hovawart Verein in Thale bei Hartz in 1922, dort gab es schon Hunde, die eine restaurierte Rasse der mittelalterlichen oder alten deutschen Hund in Königs Ideen betrachtet werden könnten. König, mit seiner Idee die Zucht von Hovawart der Wiederherstellung, wollte für verschiedene Arten von Hovawart Hunde in Hartz und Schwarzwald suchen.
trotz dessen, die erste Co-Züchter, wie Alwin Busch, Geiser, J. EIN. Becker und andere sind auch als gleichwertig Hovawart Züchter anerkannt werden. Sie konzentrierten sich genauer als König, der war ein Experimentator, nächste Kreuzung gab auf die Entwicklung von Hovawart-Typ aus einer bestehenden Zuchtkondition bis.

Alwin Busch von Biederitz bei Magdeburg, machte einen besonderen Erfolg deutscher Sheppard Hund mit dem Neufundland-Hund in der Kreuzung und einen schönen Hund der schwarzen Farbe mit Markierungen erreicht. König, wer reserviert sich das Recht vor, was von den Würfen von anderen Hundezüchter, zu entscheiden, ein Hovawart ist, dieser Hund akzeptiert und erklärte sie erfolgreich wiederhergestellt Hovawart werden. Es war der Hund Gastor – Mayer – Busch, der später in vielen Hovawart Rassen verwendet. So, eine große Basis von schwarzen hovawarts mit Markierungen wurde gegründet. auch J. EIN. Becker aus Hessen wurde mit der Idee eines deutschen Hund und mit dieser Idee im Kopf bewegt nahm er bei seiner Umsetzung mit seiner Rassen.

Große Anstrengungen der ersten Züchter gekrönt wurde in 1937, wenn Hovawart wurde als Rasse in Deutschland anerkannt. aber, was verschiedene Rassen König für nutzte seine so genannte der Rasse Wiederherstellung, wurde nie von ihm offenbart. Durch Co-Züchter Alwin Busch, Geiser, J. EIN. Becker und andere kann man lernen, wie Old German Sheppard, Kuvasz, Leonberger, Neufundländer wurden in Kreuzung verwendet. Dieses Wissen über Hovawart Zucht blieb für längere Zeit.

Aber wer beobachtete Hovawart nach dem Zweiten Weltkrieg, finden konnte, dass es noch eine andere Reihe von anderen Rassen gekreuzt wurde. Fawn Hovawart zum Beispiel ist nicht besonders aufgeklärt, nur, dass andere Kitz Rassen gekreuzt. Das Know-how, geschrieben vom Reichsverband der Deutschen Kynologen auf König Antrag auf Anerkennung der Rasse, kam zu dem Schluss, dass, außer Neufundländer und deutschen Sheppard Hund auch Heller wurde Red Setter verwendet. aber, es gibt auch Theorien, die auch sibirischen Wölfe in der Kreuzung verwendet wurden. Bestimmtes, das Auftreten von Wolfsgrau hovawarts bezieht sich auf diese, sowie die Entstehung von Individuen, die sehr scheu waren.

Otto Schramm genannt König für seine Zuchtpraktiken offen und fast nur harte ein Erpresser. Im 1948 Schramm gründete die hovawarts Zuchtverband und beim VDH (Verband Deutscher Cinologie) wurde gegründet in 1948 und dessen Management einen Aufruf zu den bisherigen bekannten Hunde Vereinigungen zur Adoption in VDH anzuwenden, Schramm auch mit seinem Hovawart Zuchtverband e abonniert. V., befindet sich in Coburg. Das war ein großer Tag für hovawarts denn seitdem Hovawart schließlich in offiziellen Kynologie durch VDH aufgenommen wurde und auch in der internationalen Organisation FCI.

Der langjährige Leiter der Zuchtbuch von RZV, Heinz Radam gebracht dann die Zahlen im Zuchtbuch. Er gründete auch Verbindungen mit aktiven Besitzer von hovawarts in Ost-Deutschland, die LED-Zuchtmaterial. Nach vielen Jahren der Anstrengung sah er einen großen Erfolg, weil er im Zuchtbuch in der richtigen Reihenfolge erscheinen Zahlen könnten.

Ein weiteres Thema war die Anerkennung von Hovawart als Profi Rasse. Bereits erforderlich König zu Beginn als Zuchtziel zu erziehen “insbesondere die Polizei und die Sicherheits Hund ", wie er von den Leitern der Bundes abgebildeten Buchstaben belegt: Verband für die Deutsche Schutzhund e. V. in Thale.

Alle Züchter dieses Ziel in den ersten Jahren unterstützt und viele, insbesondere Alwin Busch und J. EIN. Becker, ihre hovawarts trainiert und sie bestanden Prüfungen an Schutzhunde. Eine Menge Propaganda wurde von A gemacht. Busch, mit acht hovawarts seiner Rasse, die als Diensthunde wurden eingesetzt, um den Flughafen Magdeburg zu schützen.

aber, der Weg zur Anerkennung von hovawarts als Profi Rasse begegnet fast unangreifbar Widerstand von der Seite der bestehenden Arbeits Rassen und vor allem Deutsche Schäferhunde. RZV für hovawarts hatte in drei verschiedenen Jahren für die Bundes-Untersuchung seiner Sch-H-3 Hunde VDH Beobachter und erfahrene Leistungs Schiedsrichtern zu präsentieren. Nur wenn RZV Tests zeigen konnte 100 hovawarts, Anerkennung von Hovawart als siebte deutsche Profi-Rasse wurde während VDH Delegation Tag in Kassel angenommen in 1964.
Ein besonders großen Anteil an diesem Erfolg ist mit dem dann Lehrer Gustav Dehler und sein Partner zugeschrieben Karl – Heinz Schmit von Westfalen Gruppe für ihre hartnäckige Erklärung der Eignung von Hovawart gegen alle kritischen entscheidenden Boards und die Ausbildung einer ausreichenden Zahl von hovawarts mit dem Test-Sch-H-3.

Hovawart ist jetzt eine starke, lebhaft, freundliche und treue Familienhund. Da es sich um ein Arbeitshund, es braucht eine Tätigkeit für seine perfekte Entwicklung, sondern auch von Anfang an einen guten und dauerhaften Kontakt mit "seine Familie ". Es ist der einzige Weg, um all seine guten Eigenschaften zu entwickeln,. Ein starker Beschützerinstinkt macht es eine ausgezeichnete Watchdog und Wächter.

Hovawart zum Glück wurde nie ein "Mode" Hund. Vielleicht wegen diesem Grund gelang es seinen ursprünglichen Charakter zu bewahren und es vermieden über Zucht.
Jetzt seine Zucht hat sich erweitert, nicht nur in Deutschland, sondern in fast allen Ländern West- und Mitteleuropa, vor allem in Österreich, Schweiz, die Niederlande, Belgien, Frankreich, Schweden und Finnland, sondern auch in der Großbritannien und Irland. Es beginnt in den USA zu starten. Seine Karosseriestruktur, dichtes Fell und Rüstigkeit vorbestimmen es besonders für rauere und kühlere Berg Bedingungen.

Übersetzung


 Bearbeiten Übersetzung

Anmeldung

Rundschreiben